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MEL*E gewinnen den österreichischen Jazzpreis als Live Act 2026

Das Wiener Trio erhält nationale Anerkennung für sein akustisch-elektronisches Zusammenspiel; die Verleihung folgt im November in Graz.

MEL*E — official portrait of the trio
Foto: Apollonia Theresa BitzanQuelle

MEL*E sind beim Österreichischen Jazzpreis als Live Act 2026 ausgezeichnet worden. Austrian Music Export veröffentlichte die Gewinner*innen am 20. Oktober. Die Preisverleihung ist für den 28. November im Grazer Dom im Berg angekündigt.

Das Wiener Trio besteht aus Judith Ferstl, Judith Schwarz und Viola Hammer. Es verbindet Kontrabass und Bass-Synthesizer mit Schlagzeug und Synthesizern. Diese Kombination verbindet ihr improvisatorisches Spiel mit elektronischen Klängen.

Die Anerkennung betrifft damit auch den Bereich zwischen Improvisation und elektronischer Performance. Ausgezeichnet wird ein Live-Projekt, dessen Klang aus dem Zusammenspiel dreier Musikerinnen entsteht, ohne akustische Instrumente und Synthesizer voneinander zu trennen. Die Bekanntgabe verweist außerdem auf das 2026 erschienene Album Proud.

Für SCENE:ID macht die Entscheidung die Verbindungen zwischen Wiens improvisierter und elektronischer Musik sichtbar. Die Auszeichnung gibt einem Trio eine nationale Plattform, das über diese Grenzen hinweg arbeitet und die unmittelbare Begegnung der Musikerinnen ins Zentrum stellt.