Peripherie bildet einen ruhigeren Rand der Vienna-Elektronik auf der Debütkassette ab
Das Trio platziert Elektronik neben Kontrabassklarinette, Violine und gerupften Streichern in einem bewusst kleinformatigen ersten Album.
Anstatt jedes Instrument groß klingen zu lassen, lässt das Trio Raum für Textur und Reibung zwischen Saiten, Luft und Schaltkreisen.
Das Vienna-Trio Peripherie hat sein selbstbetiteltes Debüt veröffentlicht, eine Kassette und ein digitales Album, das Elektronik in ein Ersatzkammer-Setup einfügt. Klaus Tschabitzer, Haldis Scheicher und Daniel Lercher verwenden Kontrabassklarinette, Violine, Banjo, Gitarre und Verarbeitung ohne konventionelle Bandhierarchie.
Das von Künstlern kontrollierte Bandcamp stellt die Veröffentlichung und die Credits her. Ein Glimmer-Interview erklärt, wie die Gruppe Arrangements und Originalstücke um die Grenzen des Trios herum entwickelte.
Die Arbeit gehört zum elektronischen Ökosystem von Vienna, da Verstärkung und Verarbeitung als kompositorische Stimmen und nicht als Dekoration fungieren. Die Kassette stellt es auch in der Künstler-Editionswirtschaft der Stadt.