Telematic verwandelt Innsbrucker Feldaufzeichnungen in einen ferngesteuerten elektronischen Austausch
Giorgi Koberidze und Ursula Winterauer bauten das Album aus Aufnahmen aus Innsbruck und Nantes, die vom österreichischen Label col legno veröffentlicht wurden.
Die Remote-Methode funktioniert, weil Entfernungen materiell werden, anstatt so zu tun, als wären zwei Städte austauschbar.
Giorgi Koberidze und Ursula Winterauer haben Telematic veröffentlicht, ein zweiteiliges elektronisches Album, das durch Fernaustausch und Feldaufnahmen erstellt wurde. Koberidze sammelte Material in Innsbruck; Winterauer, der Wiener Musiker hinter Gischt, aufgenommen in Nantes.
The Gap beschreibt das Album als eine Studie der urbanen Transformation und nicht als Reisetagebuch. Umweltklang wird zu einer langformatigen Komposition, wobei jeder Künstler eine bestimmte Seite beibehält und gleichzeitig auf die Methoden des anderen reagiert.
Die österreichische Anbindung ist groß: Innsbruck beliefert einen Schallstandort, Wien ist die Basis der Winterauer Praxis und das österreichische Label col legno stellt die Release-Infrastruktur bereit. Die genaue Labelseite führt die Arbeit auch auf Openspace Innsbruck und Trempo Residenzen zurück.