Label Suisse übernimmt mit Borderline eine Produktionsrolle
Die erste eigene Kreation des Lausanner Festivals steht für die Förderung von Kooperationen über einzelne Ausgaben hinaus.
Label Suisse hat im Septemberprogramm 2026 eine neue Rolle vorgestellt: Das Festival wählt nicht nur bestehende Projekte aus, sondern produziert auch eigene Arbeiten. Die erste Kreation Borderline verbindet Nathalie Froehlich und Hook mit einem Streichquartett des Ensemble Camerata Ataremac und dem Visualdesigner Mero Uno.
Unterstützung zwischen den Festivaljahren
Das Festival stellte das Projekt als gross angelegten elektronischen Rap vor; die Premiere war für den 18. September in Lausanne angesetzt. Über diesen Termin hinaus interessiert das dahinterstehende Modell. Label Suisse will Kooperationen anstossen, ihre Entwicklung begleiten und ihre Verbreitung ausserhalb des Festivals unterstützen.
Ein Interview von Radio Vostok mit Direktorin Albane Schlechten hatte diesen Schritt bereits zu Jahresbeginn beschrieben. Das offizielle Kreationsprogramm gibt ihm nun eine konkrete Form. Für elektronische und hybride Schweizer Musik liegt die Chance in Entwicklungszeit und Partnerschaften statt allein in zusätzlichen Auftrittsmöglichkeiten. Das Septemberprogramm ist vorbei; weiterzuverfolgen bleibt der erklärte Anspruch, auch zwischen den Ausgaben an Projekten zu arbeiten.