Electron verbindet Genfs Clubkultur mit digitalen Künsten
Bis zum 25. Oktober verbindet die 23. Ausgabe von Electron Genfer Clubs, Kulturhäuser und öffentliche Räume. Dazu gehören eine gemeinsame Clubroute und eine kostenlose Ausstellung.
Das Genfer Festival Electron setzt diesen Oktober auf ein stadtweites Konzept für elektronische Kultur. Seine 23. Ausgabe dauert vom 2. bis zum 25. Oktober 2026 und verbindet Musik mit Performance und digitalen Künsten an unterschiedlichen Orten. Entscheidend ist dabei das Netzwerk: Bestehende Clubs werden Teil eines grösseren kulturellen Rundgangs, statt das Programm auf ein einziges Festivalgelände zu konzentrieren.
Drei Clubs auf einer Route
Am 16. Oktober verbindet der Electron Club Tour Le Zoo, Motel Campo und La Gravière. Ein gemeinsam mit RTS Couleur 3 entwickelter Discobus verknüpft die Spielorte. Der Wechsel zwischen bestehenden lokalen Kulturorten wird damit zum Bestandteil des Abends. Das Palladium beherbergt grössere Clubnächte; La Comédie führt Performance und elektronische Musik im selben Programm zusammen.
Elektronische Kultur ausserhalb der Tanzfläche
Vom 17. bis zum 25. Oktober nutzt die kostenlose Ausstellung Machines sensibles ? normalerweise nicht öffentlich zugängliche Bereiche des Bahnhofs Eaux-Vives. Die Arbeiten untersuchen maschinelle Wahrnehmung, digitale Bilder und die Darstellung von Menschen und Landschaften durch Technologie. Schweizer und lokale Beiträge stehen neben internationalen Positionen, darunter Sabrina Ratté und Iregular.
Ausstellung und Clubprogramm eröffnen unterschiedliche Zugänge zum selben Festival. Für Genf liegt darin eine weitergehende kulturelle Perspektive: Elektronische Musik lässt sich nicht nur beim Ausgehen, sondern auch über Kunst im öffentlichen Raum und Performance entdecken. Nicht das gesamte Festival ist kostenlos; die Eintrittsbedingungen unterscheiden sich je nach Programmpunkt. Aktuelle Angaben zu Spielorten, Zeiten und Tickets stehen im offiziellen Programm.